Kita "Haus am Teich"

Konzeption der Kindertagesstätte „Haus am Teich“

Die Kindertagesstätte „Haus am Teich“ wurde Ende der 1960er Jahre im heutigen Gebäude der Teichstraße 3a in Frankfurt (Oder) OT Lichtenberg eröffnet. Am 01.01.1996 ging sie von der Trägerschaft des Kita-Eigenbetriebes Frankfurt (Oder) in die Trägerschaft des Elternvereins „Kinder der Natur“ e.V. über.

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Das Kindertagesstättengesetz des Landes Brandenburg bildet die gesetzliche Grundlage für diese Konzeption. Die „Grundsätze der elementaren Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg“ sind die pädagogische Grundlage. Anregungen wurden ebenfalls aus dem Berliner Bildungsprogramm entnommen. Diese Konzeption wurde als Richtlinie und Arbeitsinstrument für das Kita-Team und den Träger der Kita konzipiert. Sie wird regelmäßig den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und kontinuierlich weiterentwickelt. Frau Jädicke entwickelte gemeinsam mit dem Team im Rahmen einer umfangreichen Weiterbildung ein spezielles Konzept für unseren Krippenbereich. Dieses Konzept ist dem Gesamtkonzept beigelegt.

Der Träger „Kinder der Natur“ e.V.

Der Elternverein „Kinder der Natur“ wurde am 8.März 1995 gegründet, um die drohende Schließung der Kita „Haus am Teich“ durch die Stadt Frankfurt (Oder) abzuwenden. Eine Mitgliedschaft der Eltern im Verein ist Voraussetzung für die Betreuung des Kindes. Der Verein wird durch 3 Vorstandsmitglieder vertreten und im Ehrenamt geführt. Die Vereinsmitglieder zahlen einen Beitrag von 15.00 € monatlich pro Kind, für jedes weitere Kind werden 7.50 € erhoben. Die Vereinsmitglieder werden über Entscheidungen des Vorstandes informiert und nach Möglichkeit an ihnen beteiligt. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Kita-Team angestrebt. Der Vorstand nimmt regelmäßig an Dienstberatungen des Kita-Teams teil und wird zu Festen und Elternversammlungen eingeladen. Der Vorstand trägt die haushaltsrechtliche und personelle  Verantwortung und setzt sich u.a. für die Beschaffung von Mitteln zur Unterhaltung der Kita ein. Der Verein ermöglicht und unterstützt die Fort-und Weiterbildungen der Mitarbeiter.

Objektive Rahmenbedingungen

Die Familien, deren Kinder wir betreuen, kommen aus den umliegenden Ortschaften, aus Frankfurt (Oder) und Müllrose.

Die Umgebung der Kita

Unsere Kita liegt inmitten des kleinen, 400 Einwohner zählenden Frankfurter Ortsteils Lichtenberg. Sie ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Kinder können vom Spielplatz der Kita aus das Geschehen am Teich beobachten. Sie sehen,  wie der Storch Frösche fängt und beobachten Wasservögel.

Das Kitagebäude ähnelt einer kleinen Villa und steht auf einem ca. 1100m² großen Grundstück, das von viel Grün umgeben ist. Auf dem Grundstück befinden sich ein  Spielplatz, zwei überdachte Terrassen, eine eingezäunte, teilweise überdachte Kinderbaustelle, ein Rodelberg, eine  Spielwiese mit einem Miniwald, ein Spielzeugschuppen mit Baumhaus und ein Nebengebäude, das 2013 saniert und umgebaut wurde. Darin haben nun ein Mehrzweckraum, der zu Sportangeboten, für Veranstaltungen und Projekte im Dorf genutzt wird, ein Büro und sanitäre Anlagen Platz gefunden. Neben dem Grundstück der Kita befindet sich ein eingezäunter Freizeitplatz, der von den Kindern für Sportspiele genutzt werden kann. Hinter dem Grundstück der Kita befindet sich eine ebenfalls eingezäunte Wiese (ca.2500 m²), die seit Sommer 2010 für ein Gartenprojekt genutzt wird. Auf einer Fläche vom 300m² haben die Kinder, gemeinsam mit den ErzieherInnen und unserem Hausmeister einen Obst und Gemüsegarten angelegt. Seit 2013 wird das Gelände ebenfalls zu Sport und Spiel genutzt. Wir haben ein altes Segelboot aufgestellt und ein Naturparcours aufgebaut.

Das Haus

Im Erdgeschoss des Hauses befinden sich ein Gruppenraum für die Krippe (40 m²), ein Essenraum (25 m²), ein großer Waschraum, sanitäre Anlagen, zwei Garderoben und eine Küche mit Speisekammer. Im Jahr 2007 wurde das Dachgeschoss ausgebaut. Es entstand ein Gruppenraum (75 m²) mit vielen kleinen Nischen, in denen sich die 6 Bildungsbereiche wiederfinden. Es gibt einen Bauplatz, einen Bereich für Rollenspiel, eine Kinderwerkstatt, ein kleines Zimmer zum Buden bauen, eine Kinderküche, einen Experimentierbereich, einen Computer mit dem Sprachlernprogramm „Schlaumäuse“ und einen gut ausgestatteten Bastelbereich. Mit Beamer und Leinwand sind wir sowohl für Kinderkino als auch für Elternversammlungen und Dienstberatungen bestens ausgestattet.

Kapazität

Die Kita hat eine Kapazität von 43 Kindern. Die Arbeitszeiten der ErzieherInnen werden den Kinderzahlen aktuell angepasst. Die Aufnahme ist auf die Altersgruppen vom 6. Lebensmonat bis Schuleintritt beschränkt. Es besuchen vorwiegend Kinder aus Lichtenberg und den umliegenden Ortsteilen die Einrichtung.

Personal

Unser Kita-Team zeichnet sich durch eine hohe Sachkompetenz, eine gute Teamfähigkeit und eine gesunde Altersmischung aus. Der Elternverein beschäftigt fünf staatlich anerkannte Erzieherinnen und einen Erzieher, der als Quereinsteiger gerade seine berufsbegleitende Ausbildung absolviert. Zwei Pädagoginnen bilden ein festes Krippenteam und die anderen vier das Team für die große Gruppe. Beide Gruppen arbeiten eng zusammen, die Kinder können auch die anderen Bereiche besuchen. Regelmäßige Weiterbildungen unseres Teams sind eine wichtige Grundlage für eine hohe Qualität unserer pädagogischen Arbeit. Computerkenntnisse und Kenntnisse in digitaler Bildverarbeitung sind wichtige Voraussetzungen, die unsere Mitarbeiter erfüllen, um besonders in der Dokumentation der Entwicklung der Kinder professionell arbeiten zu können. Die Leitungsfunktion übernimmt eine Erzieherin zusätzlich zur Arbeit in der Gruppe.

Im Team sind folgende besondere Qualifikationen vertreten: 2 Sprachfördererzieherinnen, 1 Heilpädagoge, 1 Sozialfachwirtin, 1 Pädagogin für Gesundheitsförderung Bewegung und Entspannung, 1 Facherzieherin für Frühkindliche Bildung und demnächst eine Elternberaterin. Die ErzieherInnen sind im Besitz eines Führerscheins, so dass unser Kita-Auto von allen genutzt werden kann. Alle haben ein ADAC Fahrsicherheitstraining absolviert.

Der Verein beschäftigt in der Kita weiterhin: 1 Hausmeister, 2 Küchenkräfte und 2 Reinigungskräfte.

Öffnungszeiten

Die Kita hat montags bis freitags von 6.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Es gibt eine Sommerschließzeit von 2 Wochen, diese wird in Abstimmung mit den Vereinsmitgliedern ein Jahr zuvor festgelegt. Weitere feste Schließzeiten sind zwischen Weihnachten und Neujahr und der Tag nach Christi Himmelfahrt.

Die Ziele unserer Konzeption und Begründungen für die pädagogische Arbeit

Die Ziele unserer Konzeption ergeben sich aus der Lage, den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der Bedeutung der Kita für den Ortsteil Lichtenberg. Sie nehmen den folgenden Abschnitt umfassend ein.

Unsere Philosophie

Die Kinder wachsen in einer Welt auf, die sich ständig verändert. Wissenschaft und Forschung entwickeln sich rasant, das gesellschaftliche Wertesystem verfällt, die weltweite Belastung der Umwelt wächst ständig. Wir leben in einer Demokratie und einer Wissensgesellschaft, von deren Mitgliedern erwartet wird, dass sie sich flexibel auf dem Arbeitsmarkt bewegen, Krisen, wie z.B. den Verlust des Arbeitsplatzes, bewältigen, sich ständig weiterbilden, sich in Teams einordnen können und für sich selbst Verantwortung übernehmen.

Die Gestaltung des Lebens in der Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erziehung. Nicht nur für sich, sondern auch für andere da zu sein, Freude zu schenken und Erlebnisse mit anderen zu teilen, sich gemeinsam zu freuen, sich zu streiten, von anderen Kritik zu empfangen, ohne daran zu zerbrechen, sondern deren Chancen zu nutzen, Hilfe zu empfangen und zu geben, Freunde zu finden, das alles sind wichtige Erfahrungen im Leben eines Kindes. Sie prägen seine weitere Entwicklung. Wir sehen es als unsere Hauptaufgabe, die uns anvertrauten Kinder auf diesem Weg ein Stück zu begleiten, ihre Entwicklung zu fördern und zu unterstützen.

 

Bildungs- und Erziehungsziele für das einzelne Kind

 Entwicklung von Kompetenzen

 Ich Kompetenz

Erstes Ziel ist es, dass jedes Kind in dieser Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben führt. Wichtigste Grundlage dafür ist ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Das kann es jedoch nur entwickeln, wenn es sich von Anfang an in seiner Individualität  wahr- und angenommen fühlt. Der respektvolle Umgang mit jedem Kind, die Unterstützung der Kinder in ihren Lernprozessen, Achtung und Wertschätzung ihrer Ergebnisse, das sind die Aufgaben eins/r ErzieherIn, die zur Entwicklung der Ich- Kompetenz des Kindes beitragen. Veranstaltungen, wie die beliebte „Lange Kindergartennacht“  unterstützen diesen Prozess ebenfalls. Die Kinder übernachten mit den Erziehern in der Kita und gestalten gemeinsam ein „Abendprogramm“. Die Eltern lernen es, loszulassen und bei den Kindern entwickelt sich Stolz über den aufgebrachten Mut, ohne Muttis Gutenachtkuss einzuschlafen. Das Gruppengefühl wird gestärkt, denn es entwickelt sich eine Solidarität unter den Kindern, die das Heimweh besiegt. Damit kommen wir zum zweiten Ziel der Entwicklung der:

 Sozialkompetenz

Jedes Kind lernt selbständig zu handeln und Verantwortung für sein Handeln zu tragen. Es lernt, Beziehungen zu knüpfen, die von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung geprägt sind. Es erfährt Konflikte als Bestandteil des Zusammenlebens von Menschen und lernt den Umgang  mit ihnen, sowie das Finden akzeptabler, gewaltfreier Lösungsmöglichkeiten und das Schließen von Kompromissen. Das Kind entwickelt seine Sozialkompetenz.

 Lernmethodische Kompetenz 

Die Umgebung der Kinder ist so gestaltet, dass die Kinder zu vielfältigem kreativen Handeln angeregt werden. In der Ausstattung der Räume finden sich die, in den Grundsätzen der elementaren Bildung geforderten Bildungsbereiche wieder. Die Kinder haben freien Zugang zu Arbeitsmitteln, Spielen und technischen Geräten (z.B. Computer und Schreibmaschine) und lernen den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen. Den Kindern wird Zeit für die Verwirklichung ihrer Ideen eingeräumt und sie erhalten jede mögliche Unterstützung. Das Spiel ist die Haupttätigkeit des Kindes, in ihm entwickelt sich das Lernen der Kinder. Sie probieren sich aus, kooperieren, suchen nach Lösungsmöglichkeiten, lernen, sich Hilfe zu holen und mit Erfolg  und Misserfolg umzugehen. In regelmäßigen und altersgerecht gestalteten Lernangeboten erfahren die Kinder, dass man manchmal Geduld und Anstrengung braucht, um ans Ziel zu gelangen und dass es verschiedene  Wege gibt, um zu einer Lösung zu kommen. Die Kinder entwickeln ihre lernmethodischen Kompetenzen.

 Sachkompetenz

Im Mittelpunkt unserer  pädagogischen Arbeit steht die Erziehung der Kinder zur Liebe und zum Schutz der Natur und Umwelt. Die Kinder lernen mit der Natur zu leben, indem sie diese auf vielfältige Weise entdecken, sich an ihren Schönheiten erfreuen und über ihre "Wunder"  staunen. Wanderungen in den nahegelegenen Wald bieten den Kindern die Möglichkeit, in spielerischer Form Kenntnisse über die Natur zu erwerben und Antworten auf Fragen zu finden. Die jährliche Ankunft der Störche und die Beobachtung von Vogelpaaren, die auf dem Kitagelände nisten, sowie das Füttern der Vögel in harten Wintern schaffen einen direkten Bezug der Kinder zur Natur. Diese Projekte tragen dazu bei, den Kindern die Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes bewusst zu machen. Unser Garten bietet viele Möglichkeiten, das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen zu beobachten. Der natürliche Lebenskreis von der Aussaat, über die Pflege, bis zur Ernte und den  Verzehr (Genuss) der Früchte weckt in den Kindern ein natürliches Bewusstsein für den Lauf des Lebens und den Umgang mit der Natur. Alle ihre Fragen werden sehr ernst genommen. Die Antworten finden Kinder und Erwachsene gemeinsam. Erfahrungen und Ideen der Kinder haben  dabei den größten Anteil. Im praktischen Umgang mit der Natur wird in den Kindern das Verantwortungsgefühl für sie geweckt.Die Pflege der Zwergkaninchen und des Aquariums nimmt dabei einen wichtigen Platz ein. Aufgrund der Lage der Kita nimmt dieser Bildungsbereich bei der Entwicklung der Sachkompetenz des Kindes einen besonders hohen Stellenwert ein. Selbstverständlich werden alle anderen Bildungsbereiche ebenfalls umfassend berücksichtigt.

Gesundheit und Bewegung

Gesunde Ernährung

In engem Zusammenhang mit Natur und Umweltschutz und der gesunden Entwicklung der Kinder steht für uns eine gesunde, vollwertige Ernährung. Die Verwendung von mindestens 30% ökologisch produzierten Nahrungsmitteln und Produkten aus der Region in unserer hauseigenen Küche ist für uns sehr wichtig. Saisonales Obst und Gemüse beziehen wir zu großen Teilen vom Bauernhof Dohrmann in Lichtenberg und vom Obsthof Wilms aus Hohenwalde.  Unser Ernährungskonzept sieht vor, die  Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten einzubeziehen und bei ihnen so das Bewusstsein für gesunde Ernährung weiter zu entwickeln. In unserer Kinderküche haben sie die Möglichkeit, beim Kochen und Kuchen backen eigene Erfahrungen zu sammeln. Regelmäßiges Brotbacken wird ein fester Bestandteil des Kitaalltages. Auf Allergien und Unverträglichkeiten wird individuell eingegangen.

Bewegung

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, der für ihre geistige Entwicklung eine besonders wichtige Bedeutung hat. Unser Ziel ist es, dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden, indem wir ihnen ausreichend Raum und Zeit geben, sich zu bewegen. Die Kinder nutzen nach Bedarf den Sportraum, den Spielplatz und den Freizeitplatz. Jeden Tag sind wir an der frischen Luft, auch bei schlechtem Wetter. Das Außengelände lässt viel Raum und Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art zu bewegen. In den Frühlings- und Sommermonaten gibt es wöchentlich ein Sportangebot im Freien für alle Kinder der großen Gruppe. In den Herbst- und Wintermonaten nutzen wir verstärkt den Sportraum. Unsere Angebote reichen vom Kinderturnen über Yoga bis hin zu Massagen und anderen Entspannungstechniken. Dabei  werden wir zusätzlich von einer Trainerin des TUS Klingetal unterstützt. Die Krippenkinder erhalten einmal pro Woche ein Sportangebot im Bewegungsraum.

 Sprachentwicklung

Unser Ziel ist es, dass sich jedes Kind sprachlich optimal entwickelt. Dafür schaffen wir in der Kita die Rahmenbedingungen. Durch unsere offene Arbeit in der Gruppe der 2,5-6 Jährigen haben die Kinder täglich vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation. Durch Beobachtungen, den Einsatz der Grenzsteine bzw. des Sprachtests „Kiste“ können wir Sprachauffälligkeiten erkennen und fördern und mit den Eltern weitere Vorgehensweisen besprechen. Für Vorschulkinder mit Sprachförderbedarf stehen zwei ausgebildete Sprachfördererzieherinnen zur Verfügung, die mit ihnen das im Kitagesetz verankerte Sprachförderprogramm „Handlung und Sprache“  durchführen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Kinder mit Verdacht auf drohende LRS mit dem „Bielefelder Screening“ zu diagnostizieren und mit dem „Würzburger Training“ zu fördern, um ihnen so einen optimalen Einstieg in den Erstleseunterricht zu ermöglichen. Für die erste Begegnung mit Schriftsprache stehen den Kindern viele Bücher, eine Tafel, vielfältige Schreibmaterialien und eine elektrische Schreibmaschine zur Verfügung. Das Computerprogramm „ Schlaumäuse“ unterstützt den Spracherwerb und das Lesen lernen.

 Musik, Darstellen und Gestalten

In unserer Kita wird viel gesungen. Eine Erzieherin spielt Gitarre. Das Einstudieren von kleinen Theaterstücken macht den Kindern sehr viel Freude und die Aufführungen vor Eltern, Großeltern und den Lichtenberger Rentnern sind zu einer beliebten Tradition geworden. Ein Höhepunkt ist  unsere jährliche Weihnachtsaufführung in der Kirchenruine, zu der neben den Familien unserer Kinder auch alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger eingeladen sind. Einmal wöchentlich haben die Kinder die Möglichkeit, das Angebot der musikalischen Früherziehung der Frankfurter Musikschule wahrzunehmen. Das Ausprobieren von verschiedenen Gestaltungstechniken wie z.B. Malen, Filzen, Weben u.v.m. wird von den Erziehern angeregt und gefördert.

 Mathematik und Naturwissenschaften

Dieser Bereich spielt in unserem Kitaalltag eine wichtige Rolle. Beim gemeinsamen Backen und Kochen wird gewogen und abgemessen, beim Tischdecken wird gezählt und angeordnet. Einmal wöchentlich wird durch einen Erzieher ein Experiment durchgeführt, an dem alle Kinder teilnehmen. Dabei ist das Kinderprogramm  „Forschen mit Fred“ ein guter Begleiter. Es wurde von der Wissenschaftlerin Prof. Gisela Lück speziell für Kindergärten entwickelt und ist im Finkenverlag erschienen. Es erklärt chemische und physikalische Prozesse kindgerecht verpackt in einer Erlebnisgeschichte der Ameise Fred. Diese wird  durch ein Experiment, das von den Kindern selbständig durchgeführt wird, begleitet. Diese gezielten Angebote sind aber nur ein kleiner Teil gegenüber der im Alltag von den Kindern selbständig durchgeführten „ Forschungsarbeit“. Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, das selbständige Forschen und Experimentieren der Kinder zu fördern und zu unterstützen. Dazu stehen viele anregende Materialien (Experimentierecke für Wasser, Waage u.v.m.) zur freien Verfügung. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Gaußgymnasium wird angestrebt. Hier fand im Jahr 2010 ein naturwissenschaftlicher Tag für Kindergartenkinder statt, der Lehrer und Kinder sehr begeistert hat.


Pädagogischer Ansatz/Strukturen

Die im Kitagesetz festgeschriebenen Grundsätze der elementaren Bildung und Erziehung sind Richtschnur für unser pädagogisches Handeln.  Unser pädagogischer Ansatz kommt dem Situationsansatz am nächsten.

Im Kindergarten gibt es zwei Gruppen. In der Krippengruppe werden Kinder von 0 - 2,5 Jahren betreut, in der großen Gruppe sind es Kinder von 2,5 - 6 Jahren. Es findet ein täglicher Austausch zwischen den ErzieherInnen der Gruppen statt. Der Übergang zwischen der Krippengruppe zur großen Gruppe gestaltet sich individuell und fließend, d.h. ist das Krippenkind in seiner Entwicklung weit und sucht den Kontakt zu älteren Kindern, kann es, im Rahmen der Möglichkeiten, zu einem früheren Wechsel kommen (siehe Krippenkonzeption).

Diese Form der Altersmischung stellt hohe Anforderungen an die Erzieher, denn jedes Kind soll als Persönlichkeit mit seinen eigenen Interessen, Anlagen, Erfahrungen und Fähigkeiten vom Erzieher wahrgenommen und geachtet werden. Jedes Kind hat ein Recht auf Akzeptanz seiner Individualität und gleichzeitig eine Rolle in der Gemeinschaft, die ihre Regeln und Normen hat. Diese stellt die Gruppe gemeinsam mit den Erziehern auf und jedes Kind trägt mit dazu bei, dass sie eingehalten werden. Jedem Kind wird das Recht auf Freiräume und das Treffen selbständiger Entscheidungen eingeräumt. Vorteile dieser Form der Altersmischung und auch dieser kleinen Einrichtung liegen darin, dass das Gruppenleben so wie in einer Familie gestaltet werden kann. Die älteren und jüngeren Kinder lernen es, miteinander zu leben, zu spielen, sich gegenseitig zu helfen und füreinander Verantwortung zu tragen. Die Kinder gestalten ihren Alltag selbst, d.h. sie bekommen Zeit und die Unterstützung der Erzieher bei der Verwirklichung eigener Ideen, Pläne und Experimente. Ihre „Arbeit“ wird ernst genommen.

Beobachtung und Dokumentation

Das Spiel ist die Haupttätigkeit der Kinder. Die dabei ablaufenden Lernprozesse werden von den Erziehern täglich beobachtet und mündlich im Team ausgewertet. Jedes Kind wird von den Erzieherinnen im Alltag mindestens einmal im Jahr gezielt beobachtet. Diese Beobachtungen werden schriftlich festgehalten mit dem Team ausgewertet. Daraus entsteht eine Lerngeschichte für das Kind, die ihm vorgelesen wird. Einmal jährlich bekommt jedes Kind eine umfassende Entwicklungseinschätzung, die gemeinsam mit den Eltern besprochen wird.

 Übergänge

Vom Elternhaus in die Kita

Die Eltern zukünftiger Kindergartenkinder haben die Möglichkeit, den einmal monatlich stattfindenden Babytreff mit ihren Kindern zu besuchen. (siehe Krippenkonzeption)

Jedem Kind steht bei Erstaufnahme eine Eingewöhnung von 2 Wochen zu. Vor der Aufnahme des Kindes findet ein ausführliches Gespräch mit der Kitaleiterin statt, bei dem die Eltern mit den Räumlichkeiten, dem Elternverein und den Abläufen in der Kita vertraut gemacht werden.

Von der Kita zur Schule

Ein weiteres Ziel ist es, den Übergang von der Kita zur Schule fließend zu gestalten. Im Jahr vor der Schule erhalten die Kinder zunehmend Aufgaben, an deren selbständige Erfüllung sie langsam herangeführt werden. Sie haben erstes eigenes Lernmaterial (Federtasche, Schnellhefter), für deren Vollständigkeit und Erhalt sie selbst verantwortlich sind. Vorschulangebote sind ein fester Bestandteil des Kita-Alltags. Unser Ziel ist es, die Kinder bestmöglich auf die Schule vorzubereiten. Dabei nimmt die individuelle Förderung einen hohen Stellenwert ein. Das bewährte Projekt der Schulanfängerwerkstatt mit der Grundschule am Mühlenfließ in Booßen wird weitergeführt. Es wird von der GS und den Kita`s „Max und Moritz“, „Schmusebacke“ und „Haus am Teich“ getragen und von jeweils einem Verantwortlichen jeder Einrichtung begleitet. Die Schulanfänger treffen sich nach den Oktoberferien 14-tägig zu gemeinsamen Veranstaltungen in der GS, bei deren Vorbereitung ErzieherInnen und Lehrerin eng zusammenarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit der Grundschule „Herrmann Trebbin“ in Müllrose wird gefestigt. Die Kinder, die in diese Schule kommen, besuchen alle Angebote, die die Schule auf diesem Gebiet anbietet. Die Vorschulkinder werden mit einem Zuckertütenfest und einer gemeinsamen Abschlussfahrt verabschiedet.

 Erhalt der Kita als letzte öffentliche Einrichtung des Dorfes

Ein wichtiges Grundziel ist es, den Kindergarten als letzte öffentliche Einrichtung zu erhalten und für alle Bewohner als Stätte der Begegnung und der Freude zu gestalten. Einmal jährlich gestaltet die Kita ein Fest, zu dem alle Dorfbewohner eingeladen werden. An der Vorbereitung versuchen wir Lichtenberger zu beteiligen (Feuerwehr, Rentner), so dass es für alle ein Höhepunkt wird. Ein weiterer Höhepunkt ist unsere jährliche Weihnachtsaufführung in der Kirchenruine, zu der wir alle Familien und alle Lichtenberger einladen. Unsere Rentner werden zu Weihnachten mit einem kleinen Programm und einem gebastelten Geschenk durch die Kindergartenkinder bedacht. Aufgrund der zunehmenden Rentnerzahlen findet die Geburtstagsfeier für sie halbjährlich in der Kita statt. Auf diesem Weg wollen wir die Dorfbewohner im Ruhestand zusammenbringen. Die Kinder bereiten diesen Tag mit selbstgebackenem Kuchen und einem kleinen Programm liebevoll vor.                                                                                                                                        

 Formen des Angebotes

Die Gestaltung des Tagesablaufes muss den Kindern eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung ermöglichen.

Dazu gehört:

            -individuelle Zuwendung und Wärme durch die ErzieherIn zu erfahren

            -gemeinsame Wochengestaltung

            -ihre individuellen Bedürfnisse zu befriedigen, es aber auch zu lernen,

             diese im Sinne einer gesunden Entwicklung zu regulieren

            - in ruhiger Atmosphäre ihre Mahlzeiten einzunehmen

            -sich während der Mittagsruhe zu erholen

            -ihrer Haupttätigkeit, dem Spiel, in ausreichendem Maße nachzugehen

            -sich selbständig zu beschäftigen, sich auszuprobieren und zu experimentieren

            -soziale Kontakte zu knüpfen und zu gestalten

            -die altersspezifischen Lernangebote zu nutzen.                       

In der großen Gruppe arbeiten wir offen. Jedes Kind kann seine Tätigkeiten frei wählen. Die ErzieherIn beobachtet die Kinder und unterstützt sie in ihren Handlungen. Er/sie sorgt dafür, dass genügend Materialien und funktionstüchtige Arbeitsmittel vorhanden sind. Er/sie unterstützt die Kinder bei dem Erwerb neuer Arbeitstechniken, ohne sie zu belehren. 

Zum Situationsansatz gehören das Aufgreifen von Themen, die Kinder in ihrer Lebenswelt beschäftigen und das Zumuten von Themen, die ihre Lebenswelt bietet. In gemeinsamen Projekten setzen sich die Kinder mit Unterstützung der ErzieherInnen mit diesen Themen auseinander und finden selbst Antworten auf ihre Fragen. Dabei werden Möglichkeiten des selbständigen Wissenserwerbs eröffnet und genutzt (Bücher, Internet, Bibliothek, Partner ...).

Zu einem gesunden Selbstbewusstsein gehört auch das Auftreten und Reden vor anderen. In Zauselstunden haben die Kinder die Möglichkeit, Wünsche zu äußern, Spielzeuge vorzustellen oder Probleme anzusprechen. Bei den Theateraufführungen wird jedes Kind nach seinen Wünschen und Möglichkeiten einbezogen. Es wird täglich gemeinsam gesungen.

Regeln und Normen

Das Zusammenleben von Menschen erfordert Regeln, die entwickelt, akzeptiert und eingehalten werden müssen. Sie werden Veränderungen aktuell angepasst. Regeln, die für einen reibungslosen, organisatorischen Ablauf in der Kita, sowie der Gewährleistung der Fürsorge und Aufsichtspflicht notwendig sind, sind in der Haus- und  Brandschutzordnung verankert. Gruppenregeln werden mit den Kindern gemeinsam erarbeitet und auf deren Einhaltung achten alle.

Gartenprojekt /Bauernhofkindergarten

Dieses Projekt wird weiterentwickelt und Schritt für Schritt erweitert. Begonnen wurde bereits mit dem Pflanzen eines Apfelbaumes und dem Anlegen eines Hochbeetes. Seit Juni 2010 haben wir die Zusage für die Nutzung der Wiese hinter der Kita. Der Garten wird durch den Hausmeister für die Frühjahrsbestellung vorbereitet.  Es werden Kartoffeln, Gemüse, Kräuter und Blumen angebaut sowie Obstbäume und Sträucher gepflanzt. Die Kinder werden an der Aussaat, Pflege und Ernte aktiv beteiligt. Die Ernte wird direkt von unseren Köchinnen und Kindern verarbeitet. Die Pflege dieses Gartens, die Beobachtungen des Wachsens der Pflanzen und die Mühen, die man bis zu einer erfolgreichen Ernte aufbringen muss, das sind Erfahrungen, die wir unseren Kita-Kindern im Rahmen dieses Projektes vermitteln wollen.

Selbstverständnis der pädagogischen Fachkräfte

In unserem Selbstverständnis ist ein/e ErzieherIn für jedes Kind ein Mensch, die/der ihm mit Liebe und Wärme begegnet, es in seiner Persönlichkeit annimmt, seine Stärken erkennt und das Kind in seiner persönlichen Entwicklung unterstützt. ErzieherInnen sind eine gute BeobachterInnen, die Situationen schnell erfassen, Zusammenhänge erkennen und diese mit den KollegInnen reflektieren. Dabei hat sie/er das Gemeinwesen (Kindergruppe, Familien ...) im Blick. Sie/er begleitet das Kind ein Stück auf seinem Weg in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben. Eine Erzieherin/ein Erzieher ist teamfähig und offen für Veränderungen. Sie/er hat persönliche Ziele und Interessen und entwickelt und bildet sich ständig weiter (sie/er ist Lernende/Lernender). Sie/er ist in der Lage, konstruktive Kritik zu üben und zu empfangen und deren Chancen zu nutzen. Sie/er steht mit den Eltern in Erziehungspartnerschaft und bewegt sich auf deren Augenhöhe. Sie/er besitzt eine positive Lebenseinstellung, Offenheit, Interesse an gesellschaftlichen Entwicklungen und hat einen hohen persönlichen Anspruch.

Ziele und Formen der Zusammenarbeit mit Eltern/Familien

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist die wichtigste Grundlage für eine positive Entwicklung des Kindes. Mit der Aufnahme eines Kindes in unsere Kita gehen ErzieherInnen und Eltern eine Erziehungspartnerschaft ein. Die Eltern sind Experten ihres Kindes und werden von uns ErzieherInnen begleitet, beraten und unterstützt. Dabei bewegen wir uns auf Augenhöhe. Einmal jährlich treffen sich die Eltern mit der Erzieherin/dem Erzieher ihres Kindes zu einem Entwicklungsgespräch. Dabei informiert die Erzieherin/der Erzieher die Eltern anhand der Beobachtungsmappe über den Entwicklungsstand des Kindes und es findet ein Austausch mit den Eltern statt. Es wurde ein Fragebogen entwickelt, der in Vorbereitung auf das Gespräch von beiden Seiten ausgefüllt wird. Bei Sorgen und Nöten wird natürlich immer Zeit für persönliche Gespräche gefunden.

Einmal jährlich findet eine thematische Elternversammlung statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Eltern für Themen zu sensibilisieren und mit ihnen in den Austausch zu treten.

In der jährlichen Jahreshauptversammlung werden die Eltern über die Entwicklung der Kita informiert und gemeinsam mit ihnen werden Veranstaltungen und Investitionen für das kommende Kitajahr geplant.

In die Planung und Durchführung von Festen, Bastelabenden, Ausflügen und Theateraufführungen werden die Eltern einbezogen. Ein fester Bestandteil ist unser jährliches Schultütenbasteln mit den Eltern der Vorschulkinder. Ein besonderer Höhepunkt ist das von den Eltern organisierte Zuckertütenfest.

Elternkaffees am Nachmittag sind eine weitere Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde persönlich auszutauschen.

Beim Basteln der Weihnachtsgeschenke für unsere Rentner  bekommen wir immer tatkräftige Unterstützung durch die Eltern. Zu Weihnachten erfahren die Eltern und Großeltern den Dank ihrer Kinder, indem sie zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier eingeladen und mit einer Theateraufführung erfreut werden.

Kooperation im Team

Im Erzieherteam und im gesamten Kita-Team (Küche, Hausmeister und Reinigungskräfte) herrscht eine offene, freundliche und vertrauensvolle Atmosphäre. Küchenkräfte, Hausmeister und Reinigungskräfte haben zu den Kindern ein gutes Verhältnis. Alle ErzieherInnen treten täglich während ihrer Aufsicht auf dem Spielplatz in pädagogischen Austausch. Es werden Beobachtungen und pädagogische Entscheidungen besprochen und beraten. Einmal wöchentlich findet eine einstündige organisatorische Dienstberatung der Erzieher statt.Einmal monatlich findet eine zweistündige pädagogische Dienstberatung statt, deren Themen gemeinsam abgestimmt werden. Alle Erzieher im Team haben den gleichen Stellenwert und ganz persönliche Aufgaben, die im jährlichen Mitarbeitergespräch und den Dienstberatungen übernommen werden.

Kooperation mit anderen Institutionen

Der wichtigste Kooperationspartner ist für uns das Amt für Jugend und Soziales. Es besteht ein regelmäßiger schriftlicher Kontakt und eine gute Zusammenarbeit, an deren Erhalt wir weiterhin interessiert sind. Ein zweiter Kooperationspartner ist das Oberstufenzentrum, Abteilung Soziales. In der Ausbildung zukünftiger ErzieherInnen arbeiten wir als Praxisstelle eng mit den Mitarbeitern zusammen. Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner ist die Kirchengemeinde Lichtenberg. Wir unterstützen uns gegenseitig bei Projekten (Bauprojekt) und Festen (Sommerfest) und haben ein offenes, vertrauensvolles und unkompliziertes Verhältnis. Weitere Kooperationspartner sind der Ortsbeirat und die Feuerwehr Lichtenberg. Bei der Organisation der Weihnachtsfeier für die Rentner und beim Sportfest sind wir ein gutes Team. Ein sehr enger Kooperationspartner ist die Grundschule „Am Mühlenfließ“ in Booßen. Zwischen uns und allen Teammitgliedern der Schulanfängerwerkstatt besteht eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gewinnen möchten wir die Grundschule „Herrmann Trebbin“. Dieser Prozess soll mit dem Projekt „Fit für die Schule vorangebracht werden. Die Kooperation mit der  Landgesellschaft „Moyland“ wurde wieder aufgenommen.

Qualitätssicherung und Qualitätsprüfung

Das Team wird 2016/17 von Fachberatern des Bundesprogrammes „BISS-Kita“ (Bildung in Sprache und Schrift) evaluiert und kann, bei Erfolg zukünftig diesen Titel tragen. Des Weiteren werden wir uns um den Titel „Bewegungskita“ bewerben, der ebenfalls mit einer externen Evaluation verbunden ist. Die Leiterin ist, in Zusammenarbeit mit ihrem Team, für die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes und die Organisation von Weiterbildungen für das Team verantwortlich. Die Qualität der Ausstattung wird regelmäßig vom Jugendamt (Frau Franke/Frau Humbold) kontrolliert.

Fassung vom 18.07.2016